Heuschnupfen und Asthma - Das können sie selber tun!

Im März und April oder ab Ende Mai sind die intensivsten Zeiten – es blüht, die Pollen fliegen und wir fangen an zu niesen, die Augen brennen, wir husten und beim Atmen hört man ein Pfeifen. Die Allergiezeit ist da.
Im Vortrag am Donnerstag, den 16.05.2019 um 19.30 in der Grube Bindweide verrät Dr. med. Joachim Schwarz eine ganze Reihe an Möglichkeiten, wie Sie selber diesen Attacken vorbeugen und diese Hauptallergiezeit am besten durchstehen können – auch ohne Medikamente.
Jedermann ist herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Häschen in der Grube … kennt jeder. Aber noch nie war der Osterhase in der Grube.
In diesem Jahr wird das anders.

Am Ostersonntag, 21. April und am Ostermontag, 22. April können Kinder im Rahmen der allgemeinen Führungen in der Grube Bindweide in Steinebach/Sieg kleine Osterüberraschungen finden, die der Osterhase dort versteckt hat.

An beiden Tagen ist das Besucherbergwerk von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Es gelten die üblichen Eintrittspreise.

Geöffnet ist auch an Karfreitag nachmittags. Am Karsamstag ist nachmittags ebenfalls geöffnet und dazu auch die Schmiede. Der Osterhase war dann allerdings noch nicht da. Allerdings können Kinder und Erwachsene den Schmieden bei der Arbeit zusehen und vielleicht auch ein wenig helfen.

Ein Ausflug in die Grube Bindweide lohnt während des ganzen Jahres für Erwachsene und Kinder. Neu ist in diesem Jahr die Simulationssprengwand, an der frühere Sprengarbeiten dargestellt werden.
Mit festlichem Gottesdienst, einem zünftigen Bergmannsessen sowie einer Saisonbetrachtung per Diavortrag wurde jetzt in Steinebach der Barbaratag gefeiert. Gemäß langjähriger Tradition lebte am Dienstag, am liturgischen Patronatstag der Heiligen Barbara, vielerorts ein gutes Stück Brauchtum wieder auf.
Auch im alten Bergmannsdorf Steinebach kommt dem Barbaratag am 4. Dezember eine besondere Bedeutung zu. In der Dorfkirche „Sankt Barbara“ fand wieder ein feierlicher Gedenk- und Dankgottesdienst zu Ehren der legendären Schutzheiligen statt. „Wenn wir zur Grube steigen, wenn sich Gefahren zeigen, beschütze uns, oh Barbara“, sang der Steinebacher Männerchor „Eintracht 1893“.
Als Zeichen der Verbundenheit nahm eine Gruppe des Besucherbergwerks „Grube Bindweide“ in schwarzen Bergkitteln sowie mit Fahne und flackerndem Geleucht teil. In Liedern und Gebeten kam das „Danke“ an den wahren Bergherrn zum Ausdruck. Alle Beteiligten blicken nämlich auf eine gut und gesund verlaufende Grubensaison mit weit über 5000 Besuchern zurück. „Wir sind heute froh, auf der Basis solch einer Tradition den Barbaratag feiern zu dürfen“, sagte Pfarrer Rudolf Reuschenbach.

Zum Tagesausklang traf sich die ehrenamtliche Belegschaft von Schmiede und Grube im Gasthof „Zum Stollen“. Bürgermeister Bernd Brato rief dem aktiven Helferteam ein frohes „Glückauf“ zu und lobte den beachtlichen Eifer der „Bindweider“ im Umgang mit der bergbaulichen Tradition. Ein Diavortag ließ die gesamte Saison 2018 Revue passieren, wobei es auch Neuigkeiten gab. Dazu zählt der jüngste Prototyp aus der Grubenschmiede: Über das Mini-Kreuz aus gehämmertem Eisen, aus dem vielleicht mal eine Kleinserie für kirchliche Anlässe entstehen soll, durfte sich jetzt Pfarrer Reuschenbach freuen.

Im gesamten Heimatgebiet ist die Barbaraverehrung tief verwurzelt. Neben den kirchlichen und bergbaulichen Gedenkfeiern sind etliche Volksbräuche überliefert. Bekannt sind die Barbarazweige. Es sind Zweige von Obstbäumen, die am liturgischen Gedenktag, am 4. Dezember, geschnitten und in eine Vase in der Wohnung gestellt werden. Die Zweige sollen dann bis zum Heiligen Abend blühen und am Christfest als Zeichen des neuen Lebens die Wohnung schmücken, getreu dem Vers:
„Knospen an Sankt Barbara, sind zum Christfest Blüten da!“
Sogar etliche Bauernregeln, meist mit Ausblick auf das Wetter, sind überliefert. Da heißt es zum Beispiel: „Sankt Barbara mit Schnee, im nächsten Jahr viel Klee!“

Das weltweite Brauchtum, das neben dem Siegerländer Bergmannsstand in vielen weiteren Berufsgruppen gepflegt wird, geht zurück bis ins 3. Jahrhundert. Gemäß der Legende ließ sichBarbara, die Tochter eines heidnischen Kaufmanns in Kleinasien, gegen den Willen des Vaters taufen. Sie hatte sich damit standhaft zum Christentum bekannt. Der strenge Vater wollte sich damit nicht abfinden und ließ seine Tochter gefangen nehmen. Barbara aber nahm mit Glaubensstärke sogar den Tod in Kauf. Am Tag es Todesurteils blühte jener alte Kirschzweig wundersam auf, den sie zuvor in ihrer Zelle in einen Wasserkrug gesteckt hatte. „Dies soll der Anfang eines neuen Lebens sein“, lautete Barbaras Überzeugung.

Text und Foto: Joachim Weger
Tag der offenen Tür zum Thema Heilstollentherapie

Im Innern des ehemaligen Eisenerzbergwerks "Grube Bindweide" herrscht ein ganz besonderes Klima: eine gleichmäßige Temperatur von ca. 10°C, reine, pollenfreie und nahezu staubfreie Luft und eine hohe Luftfeuchtigkeit. Dazu gibt es unter Tage keinen störenden Lärm und keinen Elektrosmog, sondern eine wohltuend abgeschiedene Atmosphäre, in der Körper und Geist zur Ruhe kommen. Diese Bedingungen können bei vielen körperlichen und psychischen Problemen therapeutisch genutzt werden. Bei Atemwegsproblemen, bei nervlicher Anspannung, aber auch bei Neurodermitis, Migräne, Tinnitus und vielen anderen Beschwerden kann ein Aufenthalt im Heilstollen Erleichterung verschaffen.

Der mit bequemen Liegen ausgestattete Therapieraum ist ebenerdig mit der Grubenbahn erreichbar. Im warmen Schlafsack kann man hier entspannen und die reine Luft genießen.

Zur Information interessierter Gäste bieten wir auch in diesem Jahr wieder einen Tag der offenen Tür zum Thema Heilstollentherapie an.
Gerne informieren wir Sie an diesem Tag über unsere Behandlungsmöglichkeiten und laden Sie auch gerne zum Probeliegen im Heilstollen ein.

Der Tag der offenen Tür findet am Sonntag, 24.03.2019 11:00 bis 17:00 Uhr im Besucherbergwerk Grube Bindweide statt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!



Erstmals in ihrem jungen Leben genossen jetzt 22 nordirische Jungen Bergluft tief im Schoß der Erde. Zum krönenden Abschluss ihrer einwöchigen Deutschlandreise ging es in Steinebach mit einem zünftigen „Glückauf“ von Gästeführer Edwin Christ auf Entdeckungstour ins Besucherbergwerk Grube Bindweide.

Maßgebliches Ziel der Reise ins Rheinland war zwar das Beflügeln der Sprachkenntnisse im Rahmen des Deutschunterrichts, doch auf dem „Wochendienstplan“ standen namhafte Besuchsziele und Attraktionen im Großraum Koblenz. „Aber der Besuch eines echten Bergwerks ist für uns etwas ganz Neues“, freute sich im Steinebacher Grubenstollen die Deutschlehrerin Marion Lübbeke. Sie stammt aus Hannover, lebt und arbeitet bereits seit vielen Jahren in Nordirland. „Das ist doch viel besser, als bloß in Büchern über den großen deutschen Bergbau zu lesen“, hieß es euphorisch im Kreis der 12- bis 13-jährigen Schüler vom Sankt Columb`s College Derry in Nordirland.

Text und Foto: Joachim Weger