Die Grubenbahn fährt wieder ein. Das Schmiedefeuer brennt und im Heilstollen finden Kurse und Therapien statt.

Ab diesem Wochenende öffnet sich wieder der Stollen in der Grube Bindweide für die Besucher. Das Bergwerksteam freut sich mit einem herzlichen „Glück auf!“ auf die Besucher, um ihnen die eindrucksvolle und abenteuerliche Untertagewelt zu zeigen sowie in der Grubenschmiede die alte Handwerkskunst des Schmiedens vorzuführen.

Zwei neue Ausstellungsstücke bereichern das Angebot des Besucherbergwerks:

• die Registrierkasse aus dem früheren Krupp´schen Konsum und
• ein großer Blasebalg in der Grubenschmiede, mit dem zu früheren Zeiten dem Schmiedefeuer Luft zugeführt wurde.

Beide Objekte wurden dem Besucherbergwerk geschenkt. Eine tolle Bereicherung.

Die allgemeinen regelmäßigen Öffnungszeiten sind dann wieder mittwochs und an Wochenenden (samstags und sonntags) und an Feiertagen jeweils von 14:00 bis 17:00 Uhr. Für Gruppen ab acht Personen können auch Termine außerhalb dieser Zeiten vereinbart werden.

Der Eintrittspreis für die Untertage-Führung beträgt 8,00 € für Erwachsene und 4,00 € für Kinder. Für Familien und bestimmte Personengruppen gibt es ermäßigte Eintrittspreise.

Die Untertage-Führungen, die natürlich unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregelungen und der Maskenpflicht durchgeführt werden, finden mit höchstens bis zu zwölf Personen nach grundsätzlicher Anmeldepflicht und Kontaktdatenerfassung statt. Es besteht aber keine Corona-Testpflicht für den Besuch der Grube Bindweide. Eine Führung wird ca. eine gute Stunde dauern; außerdem können sich die Besucher die Ausstellung im Übertagebereich anschauen und an Samstagen an einer Schmiedevorführung teilnehmen.

ANMELDUNG

Die Besucher müssen sich unbedingt vorher anmelden, damit eine geordnete Durchführung des Besucherbetriebs unter den zu beachtenden Bedingungen gewährleistet werden kann.

Zur Anmeldung:
Telefonisch: während der allgemeinen Dienststunden der Verwaltung: 02741/291-118 oder während der Öffnungszeiten des Bergwerks: 02747/7845. Per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Die Anmeldung kann auch direkt am Empfang/Kasse des Besucherbergwerks während der angegebenen Öffnungszeiten erfolgen.

Die Jaguarfreunde Südwest aus der Südpfalz und Baden legten bei Ihrer Jubiläumstour einen Stopp beim Besucherbergwerk Grube Bindweide ein.



Wildkatzen gehören zwar seit eh und je zur Fauna des Westerwaldes, doch speziell der Jaguar ist in unseren Breiten eine eher seltene Gattung. Ganz anders am Samstag in Steinebach: Der Autoclub Jaguarfreunde Südwest legte anlässlich seines 15-jährigen Bestehens auf der Jubiläumstour durch den Westerwald einen ausgedehnten Boxenstopp am Besucherbergwerk Grube Bindweide ein. Mit einem frohen Glückauf begrüßte Peter Thönig vom Touristbüro der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain die gut 30 Gäste, die mit 18 Jaguar-Fahrzeugen der unterschiedlichsten Jahrgänge und Modelle unterwegs waren. Rund um die Tagesanlagen der Grube glänzten die edlen Karossen, deren Emblem, der springende Jaguar, starke Markeneigenschaften wie Geschwindigkeit, Geschmeidigkeit und Kraft symbolisieren soll. Peter Thönig hatte zusammen mit dem Cluborganisator Jürgen Schalla (Edenkoben) eine ansprechende Fahrtroute durch den Westerwald ausgearbeitet. Die allermeisten Teilnehmer waren jetzt erstmals im Land an Sieg und Wied zu Gast. Umso mehr lobten sie Land und Leute. Ausgehend vom dreitägigen Basislager in Weilburg ging es kreuz und quer zu den regionalen Sehenswürdigkeiten. „Von der Kunst des Töpferns über das Bierbrauen bis hin zu Landschaft und Bergbau spannt sich der weite und schöne Bogen“, hieß es begeistert im Fahrerpulk. Als Zeichen der Wertschätzung wurde in Steinebach sogar die grün-weiße Westerwaldfahne gehisst. Und vor der ratternden Einfahrt mit der Grubenbahn gab es am lodernden Schmiedefeuer eine kleine Lektion in Sachen alter Handwerkskunst. Über ein besonderes „Willkommen“ freute sich der älteste Fahrer, der zugleich das älteste Auto steuerte: Peter Reinold aus Heidelberg und sein schmucker Jaguar-Oldie sind beide Jahrgang 1939. Das seltene Vehikel gehört zu den ursprünglichen Sportmodellen des britischen Herstellers SS Cars Ltd unter der Bezeich-nung Jaguar. Hohe Leistung und Luxus sollten die Produkte vorrangig prägen. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg etablierte sich im gesamten Werk der Firmenname Jaguar.

Text und Foto: Joachim Weger
Ab dem kommenden Wochenende (08.08.2020) können auch wieder Untertage-Führungen durchgeführt werden. Allerdings unter Beachtung von entsprechenden Schutzmaßnahmen und mit einer begrenzten Personenzahl.

Das Bergwerksteam freut sich ab Samstag, 8. August 2020 von 14:00 bis 17:00 Uhr auf Besucher, die folgendes Programm erwartet:

- Untertage-Führung, Einfahrt mit der Grubenbahn und Führung durch das Bergwerk mit einem verkürzten Weg (nur in den Bereichen, in denen der entsprechende Abstand eingehalten werden kann).
- Museumsführung im Über-Tage-Bereich des Besucherbergwerks und
- Teilnahme an Vorführungen in der Grubenschmiede

Die weiteren regelmäßigen Öffnungszeiten sind dann wieder mittwochs und an Wochenenden (samstags und sonntags) und an Feiertagen jeweils von 14:00 bis 17:00 Uhr. Für Gruppen ab 5 Personen können auch Termine außerhalb dieser Zeiten vereinbart werden.

Der Eintrittspreis für die Untertage-Führung beträgt 8,00 € für Erwachsene und 4,00 € für Kinder.
Für Familien und bestimmte Personengruppen gibt es ermäßigte Eintrittspreise.
Für die Museumsführung im Übertage-Bereich beträgt der Eintrittspreis einheitlich 2,00 Euro je Person, bei Familienführungen zahlen die Kinder jeweils 1,00 Euro. Die Untertage-Führungen, die natürlich unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregelungen durchgeführt werden, finden mit höchstens bis zu zehn Personen nach grundsätzlicher Anmeldepflicht statt.

Eine Führung wird ca. eine Stunde dauern; danach können die Besucher an der Schmiedevorführung teilnehmen. Im Wartebereich vor der Führung und während der Führung besteht die Pflicht, eine Schutzmaske zu tragen.

Anmeldung
Die Besucher müssen sich unbedingt vorher anmelden, damit eine geordnete Durchführung des Besucherbetriebs unter den zu beachtenden Bedingungen gewährleistet werden kann.

Zur Anmeldung:
Telefonisch: während der allgemeinen Dienststunden der Verwaltung: 02741/291-118
oder während der Öffnungszeiten des Bergwerks: 02747/7845.
Per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Anmeldung kann auch direkt am Empfang/Kasse des Besucherbergwerks während der angegebenen Öffnungszeiten erfolgen.

Am Samstag, den 01.11.2014 wird zur besten Sendezeit um 20:15 Uhr der neue Film mit Götz George in der ARD ausgestrahlt. Der Kriminal-Thriller des renommierten „Tatort“-Regisseurs und Grimme-Preisträgers Kaspar Heidelbachs erzählt die verstörende Geschichte eines Ex-Sträflings, der nach 30 Jahren im Gefängnis wieder in seine Heimat, ein Bergbausiedlung im Ruhrgebiet, zurückkehrt.

Joseph Komalschek, gespielt von Götz George, wurde für den Mord an einer jungen Mutter und ihrem Säugling verurteilt. Die Tat gestand Komalschek nie ein und die Leichen wurden nie gefunden. Die Rückkehr des „Monsters“ setzt die kleine Bergmannssiedlung in helle Aufregung. Vor allem der in der Zwischenzeit pensionierte Polizist Klaus Barner (Manfred Zapatka), der den mutmaßlichen Doppelmörder damals verhaftete, hat ein besonderes Interesse an dem Heimkehrer. Auch der junge Polizist Tom Barner (Hanno Koffler) und seine Kollegen hängen sich Rund um die Uhr an die Fersen des Ex-Sträflings. Zwischen der Polizei und dem Straftäter Komalschek entsteht ein aufregendes Katz-und-Maus-Spiel, welches den Film zu einem abgründigen Psychokrimi werden lässt.

Der visuell eindrucksvolle Thriller findet sein Szenenbild in dem unterirdischen Labyrinth eines stillgelegten Bergwerks. Komalschek gelingt es immer wieder, trotz seines fehlenden Beins, welches er in einer Schießerei verlor, seinen Bewachern zu entwischen. Er begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit, die Ihn immer wieder unter Tage führt.

Die Kulisse für das unterirdische Labyrinth des verlassenen Bergwerks lieferte das Besucherbergwerk Grube Bindweide. Das 40-köpfige Filmteam um den Regisseur Kaspar Heidelbach nutzte die ursprüngliche und natürliche Kulisse des Besucherbergwerks für die Inszenierung des Psychothrillers. Im Mai 2014 wurde unter erschwerten Bedingungen, 100 Meter unter der Erde, ein unterirdisches Filmstudio eingerichtet. Eine Woche dauerten die Dreharbeiten, die alle Untertageszenen und die Aus- und Einstiege in die Stollen lieferte.

Am Samstag den 01.11.2014 ist der Film um 20.15 Uhr in der ARD zu sehen. Die Liste der Hauptdarsteller umfasst neben Götz George prominente Namen wie Hanno Koffler, Hannelore Elsner, Thomas Thieme, Manfred Zapatka, Hans-Martin Stier, Wilfried Hochholdinger, Anna Fischer, Angelika Bartsch, Marita Breuer, u.v.m.

C.E.

"Götz George" ist der Name, der in diesen Tagen die Gerüchte in der Region um die Grube Bindweide anheizt. Im Mai wird die Grube Bindweide zum Drehort für einen neuen ARD-Film mit Götz George in der Hauptrolle. Es wird nicht, wie bereits vermutet wurde, ein neuer "Tatort" sein, auch wenn Regisseur Kaspar Heidelbach und Schauspieler Götz George für die "Tatort"-Serie bekannt sind. 
Der 90-minütige Film, der in Teilen in dem Beucherbergwerk gedreht wird, ist ein Drama, welches in einem stillgelegten Bergwerk spielt. Hier wird, laut Drehbuch, eine Leiche vermutet, die bereits viele Jahre dort versteckt worden sein könnte. 

Die rotbraunen Stollen und Gänge der Grube Bindweide, das tropfende Grubenwasser und die besondere Stimmung des alten Bergwerks überzeugten die Produktionsfirma Eyworks aus Köln mit dem Produzenten Tim Rostock sofort. Der technische Aufwand für den Dreh untertage ist aber enorm. Ab dem 19. Mai wird das Bergwerk erst für die Szenen hergerichtet. Anschließend werden die Dreharbeiten in wenigen Tagen durchgeführt.
Das Besucherbergwerk muss natürlich in dieser Zeit geschlossen bleiben.

Das Besucherbergwerk Grube Bindweide wurde in den vergangenen Monaten vollständig modernisiert. Das Besucherzentrum, der Förderturm und die Grubenschmiede werden am 17.05. und 18.05.2014 mit einer großen Eröffnungsfeier eingeweiht. 
Wer den Drehort und die einmalige Stimmung untertage erleben möchte, erhält an diesen Tagen, noch vor Beginn der Dreharbeiten, die Gelegenheit.
Der Besucherbetrieb der Grube Bindweide wird seinen regulären Besucherbetrieb dann ab dem 01.06.2014 aufnehmen.