„Das Thema Eisen und Stahl verbindet seit eh und je den Westerwald mit dem Siegerland!“ Dieses Fazit zogen jetzt ehemalige Stahlwerker beim Besuch im Bergmanns- und Museumsdorf Steinebach.
Seit gut fünf Jahren hat sich der 15-köpfige „Club der Ehemaligen“ unter Leitung von Manfred Weller (Wilnsdorf) auf die Fahne geschrieben, die Erinnerung ans Berufsleben wachzuhalten und den Zusammenhalt der früheren Beschäftigten durch sinnvolle Freizeitaktionen zu stärken. Immerhin können die meisten „Ehemaligen“ auf jahrzehntelange Arbeit in der Abteilung für Instandhaltung im Geisweider Walzwerk zurückblicken. „Dort schafften wir mit sehr viel Teamgeist, und zwar Westerwälder und Siegerländer gleichermaßen“, hieß es nun beim Besuch in Steinebach.

Die jetzige Jahresinfotour hatte Dieter Fabig (2. von links) aus Limbach organisiert. Mit einem frohen „Glückauf“ begann die Einfahrt ins Besucherbergwerk „Grube Bindweide“ (Foto), wo man dem vertrauten Rohstoff Eisen buchstäblich auf den Grund ging. Ebenso im örtlichen Westerwaldmuseum für Motorrad und Technik gab es Altbewährtes zu bestaunen. Vor allem die nostalgischen Zweiräder mit dem imposanten Drumherum erinnerten an die beschwerlichen Fahrten zur alten Arbeitsstelle.

Text und Foto: Joachim Weger
Im Besucherbergwerk „Grube Bindweide“ sind ja seit gut 30 Jahren unzählige Vereine und Clubs aus aller Herren Länder, noch dazu mit den unterschiedlichsten Zielsetzungen und Planungen, schon zu Gast gewesen. Aber erstmals kam jetzt der Fanclub eines namhaften Bundesligisten zur Bindweide, um tief unter Tage quasi in eigener Sache auf Spurensuche zu gehen. Der Schalke-Fanclub „Null vier Wiesbaden“ spannte kurzerhand im Grubenbahnhof sein Banner auf, grüßte mit einem zünftigen „Glückauf“ und sang obendrein zum Erstaunen des Stollenteams das sogenannte Steigerlied - und zwar komplett und textsicher. „Wir möchten hier mehr über die reiche bergmännische Tradition unserer Schalker Gründerväter erfahren“, sagte Clubvorsitzender Andy Kollang.
Bekanntlich liegen die Wurzeln der Schalker 04-Fußballer ja in den Gruben des Ruhr-Reviers. Um der Welt der Bergknappen nun einmal auf den Grund zu gehen, suchte man in Wiesbaden an entsprechenden Möglichkeiten. Da der Fanclub jetzt ohnehin einen Tagesausflug in den Westerwald organisiert hatte, war die Einfahrt in die alte Erzgrube Bindweide beschlossene Sache. „Gott sei Dank ist unser Geschäftsführer Konrad Schwan heute nicht hier, denn der ist großer Bayern-Fan“, hieß es scherzhaft im Bindweide-Team.

Text u. Foto: Joachim Weger
Um die schwere Arbeit, vor allem aber um Frohsinn und Humor der Erzknappen, drehte sich jetzt alles beim Besuch des deutschen Moderators, Autors, Humorist und Schauspielers Pierre M. Krause im Bergmannsdorf Steinebach. Der für seinen trockenen Humor und schräge Gesten bekannte Show-Moderator befand sich mit einem Fernsehteam auf Dreh-Tour für die neue Beitragsreihe „Pierre M. Krause Show“, die voraussichtlich im April als klassische 30-minütige Late-Night-Show im SWR ausgestrahlt wird. „Absurd, schlagfertig und schräg“, heißt es in einer Note. Eigentlicher Zielpunkt der jüngsten Tour war jetzt das Besucherbergwerk Grube Bindweide, wo die Gäste mit Petra Stockschläder und Werner Becker vom Förderverein mal zur etwas anderen „Schicht“ anfuhren. Treue Begleiter in Steinebachs Untertagewelt waren während der gut zweistündigen Führung amüsante Beobachtungen, schrille Fragen und heitere Gespräche. Sogar ulkige Streiche, für die damals trotz schwerster Arbeit immer noch Zeit blieb, kamen zur Sprache. Auf der Suche nach interessanten Menschen, tollen Stories sowie allerlei Berufen und Hobbys tourt der 40-jährige Moderator aus Karlsruhe durch ganz Deutschland. Bei seinem Besuch im Westerwald sollte nun der Bergbau als typischer Faktor im Mittelpunkt stehen. „Der Beitrag soll humorvoll und unterhaltsamen werden“, lautete der Wunsch des Fernsehteams.

Text und Foto: Joachim Weger

Am Mittwoch, 01.06.2016 gaben sich das Brautpaar Johannes und Katharina Zöller aus Gebhardshain in der Pulverkammer des Besucherbergwerks Grube Bindweide das Jawort. Das gesamte Team des Bergwerk wünscht den Frischvermählten alles Gute für die gemeinsame Zukunft. Glück Auf!

Am Samstag, den 01.11.2014 wird zur besten Sendezeit um 20:15 Uhr der neue Film mit Götz George in der ARD ausgestrahlt. Der Kriminal-Thriller des renommierten „Tatort“-Regisseurs und Grimme-Preisträgers Kaspar Heidelbachs erzählt die verstörende Geschichte eines Ex-Sträflings, der nach 30 Jahren im Gefängnis wieder in seine Heimat, ein Bergbausiedlung im Ruhrgebiet, zurückkehrt.

Joseph Komalschek, gespielt von Götz George, wurde für den Mord an einer jungen Mutter und ihrem Säugling verurteilt. Die Tat gestand Komalschek nie ein und die Leichen wurden nie gefunden. Die Rückkehr des „Monsters“ setzt die kleine Bergmannssiedlung in helle Aufregung. Vor allem der in der Zwischenzeit pensionierte Polizist Klaus Barner (Manfred Zapatka), der den mutmaßlichen Doppelmörder damals verhaftete, hat ein besonderes Interesse an dem Heimkehrer. Auch der junge Polizist Tom Barner (Hanno Koffler) und seine Kollegen hängen sich Rund um die Uhr an die Fersen des Ex-Sträflings. Zwischen der Polizei und dem Straftäter Komalschek entsteht ein aufregendes Katz-und-Maus-Spiel, welches den Film zu einem abgründigen Psychokrimi werden lässt.

Der visuell eindrucksvolle Thriller findet sein Szenenbild in dem unterirdischen Labyrinth eines stillgelegten Bergwerks. Komalschek gelingt es immer wieder, trotz seines fehlenden Beins, welches er in einer Schießerei verlor, seinen Bewachern zu entwischen. Er begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit, die Ihn immer wieder unter Tage führt.

Die Kulisse für das unterirdische Labyrinth des verlassenen Bergwerks lieferte das Besucherbergwerk Grube Bindweide. Das 40-köpfige Filmteam um den Regisseur Kaspar Heidelbach nutzte die ursprüngliche und natürliche Kulisse des Besucherbergwerks für die Inszenierung des Psychothrillers. Im Mai 2014 wurde unter erschwerten Bedingungen, 100 Meter unter der Erde, ein unterirdisches Filmstudio eingerichtet. Eine Woche dauerten die Dreharbeiten, die alle Untertageszenen und die Aus- und Einstiege in die Stollen lieferte.

Am Samstag den 01.11.2014 ist der Film um 20.15 Uhr in der ARD zu sehen. Die Liste der Hauptdarsteller umfasst neben Götz George prominente Namen wie Hanno Koffler, Hannelore Elsner, Thomas Thieme, Manfred Zapatka, Hans-Martin Stier, Wilfried Hochholdinger, Anna Fischer, Angelika Bartsch, Marita Breuer, u.v.m.

C.E.

"Götz George" ist der Name, der in diesen Tagen die Gerüchte in der Region um die Grube Bindweide anheizt. Im Mai wird die Grube Bindweide zum Drehort für einen neuen ARD-Film mit Götz George in der Hauptrolle. Es wird nicht, wie bereits vermutet wurde, ein neuer "Tatort" sein, auch wenn Regisseur Kaspar Heidelbach und Schauspieler Götz George für die "Tatort"-Serie bekannt sind. 
Der 90-minütige Film, der in Teilen in dem Beucherbergwerk gedreht wird, ist ein Drama, welches in einem stillgelegten Bergwerk spielt. Hier wird, laut Drehbuch, eine Leiche vermutet, die bereits viele Jahre dort versteckt worden sein könnte. 

Die rotbraunen Stollen und Gänge der Grube Bindweide, das tropfende Grubenwasser und die besondere Stimmung des alten Bergwerks überzeugten die Produktionsfirma Eyworks aus Köln mit dem Produzenten Tim Rostock sofort. Der technische Aufwand für den Dreh untertage ist aber enorm. Ab dem 19. Mai wird das Bergwerk erst für die Szenen hergerichtet. Anschließend werden die Dreharbeiten in wenigen Tagen durchgeführt.
Das Besucherbergwerk muss natürlich in dieser Zeit geschlossen bleiben.

Das Besucherbergwerk Grube Bindweide wurde in den vergangenen Monaten vollständig modernisiert. Das Besucherzentrum, der Förderturm und die Grubenschmiede werden am 17.05. und 18.05.2014 mit einer großen Eröffnungsfeier eingeweiht. 
Wer den Drehort und die einmalige Stimmung untertage erleben möchte, erhält an diesen Tagen, noch vor Beginn der Dreharbeiten, die Gelegenheit.
Der Besucherbetrieb der Grube Bindweide wird seinen regulären Besucherbetrieb dann ab dem 01.06.2014 aufnehmen.